Rezept von Volker Pütz

Ein einfacher Eintopf, wie ihn wohl die Siedler des Oregon Trails zu sich nahmen.
Der Oregon Trail zog sich über 2200 Meilen (3500 km ) ausgehend von den Städten
Independence oder Kansas City in Missouri über die berüchtigten Rocky Mountains bis Oregon City oder das Willamette Valley am Pacific.

Die Zutaten des Stew können je nach Vorhandensein  variieren. Zum Beispiel statt Rindfleisch Wild oder Geflügel, sowie andere Gemüsesorten. Wichtig ist es einen Nahrhaften, wohlschmeckenden  und sättigenden Eintopf zu erhalten

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Siedler Stew im Dutch Oven

500 gr Rindfleisch
1 Esslöffel Fett
3 Zwiebeln
4 Karotten in Scheiben
2 kl. weiße Rüben in Scheiben
3 geschälte Kartoffeln in groben Würfeln
1/2 TL Salz
1 Prise Pfeffer
1 Messerspitze gemahlener Muskat
1 Messerspitze Korianderpulver

Fleisch in 2-3 cm  große Würfel schneiden, im Fett bräunen und mit grob
gehackten Zwiebeln andünsten. 2 l Wasser auffüllen und die Karotten und weiße Rüben dazu geben und ca. 2 Stunden mit geschlossenem Deckel leise vor sich hin köcheln lassen. Wenn das Fleisch schön weich ist die Kartoffelwürfel dazu geben und weitere 20 Minuten kochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Falls vorhanden können Sie zum Schluß noch einige frische Kräuter, wie
Oregano, Liebstöckel etc.  dazu geben.

Ich lach mich immer schief, wenn ich Eintopf oder Stew Rezepte lese die für 4 Personen ausgelegt sind.
Einen wirklich guten Eintopf sollte man für mindestens 10 Personen kochen, damit das ganze einen ordentlichen Geschmack bekommt.
Erstens kann man das, was man nicht direkt verbraucht am nächsten Tag wieder aufwärmen, was den Geschmack noch besser macht, oder man friert es ein.
Sie können es aber auch wie die Schwaben halten.
Drei Freunde treffen sich nach langer Zeit einmal wieder und um das Wiedersehen gehörig zu feiern, macht man aus ein Fest zu veranstalten, zu dem
jeder etwas mitbringen soll.

Der erste, ein Pfälzer bringt also eine riesige Platte hausmacher Wurst, der zweite, ein Bayer, bringt ein Fass Bier zu dem Fest und unser schwäbischer dritter Freund bringt die ganze Verwandtschaft mit.

Ähnlich verhält es sich auch mit unserem nächsten Rezept, nur in großen Mengen gekocht wird es wirklich schmackhaft, also laden Sie Ihre Verwandtschaft, Freunde und Bekannte ein.

Wie es der Name schon sagt, als erstes brauchen wir einen ordentlich großen Kessel, sowie ein Dreibein, an das wir unseren Kessel hängen, außerdem folgende Zutaten:

3 kg Rindergulasch
3 kg gehackte Zwiebeln
200 gr. fetter gewürfelter Speck
6 Stck. bunter Gemüsepaprika grob gewürfelt
1,5 kg grob gewürfelte Kartoffeln
3 klein gehackte Chilischoten oder mehr je nach Geschmack
Paprikapulver,
Knoblauch nach Geschmack
gemahlener Kümmel
Pfeffer, Salz

Und los geht's. Zuerst lassen wir unseren Speck im Kessel aus, nun wird das Rindfleisch in diesem Fett schön braun angebraten. Immer gut umrühren damit nix anbrennt.
Hat das Rindfleisch die richtige Farbe, geben wir die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chilis dazu und stäuben das ganze mit Paprikapulver ab. Ein paar mal umrühren und mit Wasser auffüllen bis alles bedeckt ist. Den Goulasch oder Gulasch, der ja noch lange kein Goulasch ist lassen wir nun mindestens 2 Stunden leise vor sich hin köcheln.
Machen Sie nun die Probe ob das Fleisch schon gar ist, aber nicht zu oft probieren, sonst ist der Kessel leer.
Ist das Fleisch weich, geben Sie die Kartoffeln dazu, nach weiteren 20 Minuten den
Paprika und lassen das ganze ruhig nochmals 20 Minuten leise köcheln. Schmecken Sie Ihren Goulasch nun mit etwas gemahlenem Kümmel, Pfeffer, Salz und eventuell nochmals Paprika herzhaft ab.

Eine schöne Scheibe Bauernbrot dazu reicht vollkommen aus, oder aber 1-2 selbstgemachte Semmelknödel

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